Blaupause für Webprojekte

Heute habe ich Sansibar betrachtet. Welche Informationen erscheinen bei der Internetsuche? In erster Linie Hotels und Reiseangebote grosser Reiseanbieter und dort vor allem wieder deren Hotels. Die Besucher werden mit günstigen Preisen gelockt. Die Reisenden suchen heute häufig im Internet, und belohnt werden jene, deren Webseiten vor allem verkaufen. Respektive Punkt eins der Tagesordnung; für Hotels und Pensionen Gäste herbeischaffen.

Hier stehen sich Hotels und Reiseveranstalter oft als Konkurrenten gegenüber. Beide zielen auf «den Klick» ab, und in der Regel gewinnt die Buchungsplattform, bzw. deren Inhaber. Die beiden wichtigsten im deutschsprachigen Raum sind Booking und HRS. In vielen Ländern gibt es noch lokale Spezialisten. Auch Airbnb ist quasi zu einem führenden Unterkunftsanbieter expandiert und beabsichtigt durch sharing eine Vielzahl von Vorschriften zu umgehen.  Ein Lied dazu;

Tourismusregionen, wie aufstellen?

Wie stellt sich eine Tourismusregion der Herausforderung Kunden zu gewinnen? Erstmals ist sie gehalten, gefunden zu werden. Schnell die Übernachtungen verkaufen und dann angehende Infos bereitstellen. Der Verkauf obliegt dem Wettbewerb der jeweiligen Produzenten. Die Hotels sollten die angemessenen Abschlüsse erzielen. Kommen dann die Gäste, bleibt Geld in der Region hängen, und damit sichern alle Beteiligten Arbeitsplätze. 

Ich führte einmal einen Test in meiner Region durch. Selb Urlaub, Platz 1 holte sich Booking, nachfolgend die Ferienwohnungsanbieter. Deren regionale Google Einträge, – nicht wirklich gepflegt.
Ebenso lässt hier Google lediglich einige Sehenswürdigkeiten aufleuchten, danach ein paar Links. Die Stadt Selb und der Frankentourismus gesellen sich jeweils einmal dazu.

 

Die Webseite der Stadt Selb wirkt zudem unauffällig, obwohl sie inhaltlich am meisten bietet. Meine Webseite Porzellanreisen findet Google nicht, trotz ihrer zahlreichen Informationen zu Selb. Dennoch, meine folgende Webseite liefert nützliche Vorlagen, davon abgesehen, dass ihre Links erfahrungsgemäss angeklickt werden. Kontinuierlich verfolge ich das mit Google Analytics;

Eine Tourismusregion kann nur mit einer guten Einbindung aller touristischen Dienstleister punkten. Oft fehlt es am Innenmarketing, also daran, die Beteiligten ins Boot zu holen. Denn die massenhaft Plattformen sind für einen Dienstleister nicht bewältigbar, gemeinsam müsste die Sache angegangen werden. Ein Buch skizzierte ich bereits dazu. Praktische Erfahrungen mit Workshops können helfen, das Werk zu vollenden, – im folgenden Fenster zum Anklicken.

Meine Konzeption mit Webseiten

Meine Webseiten für Regionen oder zu Themen geben Informationen zu touristischen Angeboten heraus. Wo immer möglich wird ein verweisender Link gesetzt. Ich bin auf Zusammenarbeit angewiesen. Erhebliche Arbeit entspräche in diesem Arbeitsfeld einer idealistischen Vorstellung, respektive einer unrealistischen, weil mir eben entsprechende Unterstützungen fehlen. 

Die Webseiten könnten gemeinsam entworfen werden. Ferner sollten sie als Ergänzung einer Veranstaltung dieser Art gesehen werden.
Dies mit folgenden Inhalten:

  • Warum dorthin reisen?
  • Reiseanbieter (Orte, Unterkünfte, Sehenswürdigkeiten, Agenturen)
  • Reiseprogramme für mehrere Tage
  • Reisetipps
  • Beiträge

Die Informationen sollten aus den Bestimmungsorten oder deren Zielländern kommen. Von den Reiseanbietern sollte dabei eine Kostenbeteiligung erwartet werden,
Wo möglich werden Links gesetzt, Gemeinsame Werbeaktionen erhöhen die Sichtbarkeit. Davon profitieren alle. Die Buchungsplattformen sicherten sich bisher die Hoheit über die Gäste, Doch dagegen sollten sich die Reiseanbieter mit Engagement wehren. Ideal dafür sind Workshops in der Region, die ich gerne im deutschsprachigen Raum halte.

Die fixen Kosten für Server und Domain sind tief. Jedoch ist der Arbeitsaufwand hoch, und er könnte wesentlich vereinfacht werden, sollten die Infos dafür ohne viel Aufhebens geliefert werden. Authentisch ausarbeiten lassen sich die Webseiten durch Besuche Vorort. Nur aktuell spüre ich wenig Unterstützung von den Reiseanbietern meiner dokumentierten Zielorte. Ich muss meine Arbeit daher als bedingungslos verbuchen. Dazu gibt es ein Lied von mir.

Viele Punkte zur Zusammenarbeit diskutiere ich auf der Webseite.
Schauen Sie bitte auf folgende Links;

Kooperationen
Journalismus
Konzeption