Bitte um Zusammenarbeit mit anderen Touristikern

Wir freuen uns auf eine Anfrage von Touristikern, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit abzustecken. Darauf warte ich vergebens. Ich selbst schreibe viel, vor allem E-Mails. Ein Brief in den Händen ist wirkungsvoller, doch es ist einfacher, E-Mails intern zu verarbeiten. Gerne rufe ich an. Ein Kollege meint, es kommen soviel Bitten, er kann die nicht beantworten.

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Reisebranche ist durch das Internet durcheinander gewirbelt. Ständig neue Herausforderungen in der Kommunikation. Anspruchsvolle Reisende müssen überzeugt werden, für gute Leistung gutes Geld zu zahlen. Die Reisenden suchen im Internet, und wir holen Sie dort ab. Meistens sind die Verweilzeiten kurz, oft wird den Links gefolgt, selten wird jedoch mit uns Kontakt aufgenommen.

Wir wollen unsere Erfahrungen im Reisejournalismus teilen; akzeptieren wir, dass das Internet gratis konsumiert wird. Ich gebe alleine Euro 5000,- für Domainnamen und Hosting pro Jahr aus, Tendenz steigend. Mit viel Einsatz gehe ich jeden Tag an die Arbeit.

Gerne kann für einen Webauftritt die Patenschaft übernommen werden. Für Reisekosten fehlt das Budget. Mit Eindrücken vor Ort verstärken wir vor allem visuell und emotional die Webseiten. Daher die Bitte, um Unterstützung.

Alle Webseiten erstellen wir selber mit WordPress, Opensource. Wir bauen an PWA Lösungen (Webseite gleichzeitig App). Gerne helfen wir hier weiter. Auch im Onlinemarketing sind wir fit.

Gerne freuen wir uns auf eine Rückmeldung. Danke Ihnen Stephan Zurfluh

In der Wirtschaft wird Geld eingenommen und ausgegeben. Eine Zusammenarbeit für Reisemarken kann interessant sein. Viele Anfragen stürzen täglich herein. Damit muss sorgsam umgegangen werden. Fehlende Antworten suggerieren Rücksichtslosigkeit. «Interessant ist nur jemand, wenn ich ihn gerade brauchen kann – als Mittel zum Zweck.»

Wenn ich Geld ausgebe, ist es ein Naturgesetz, dass der Partner darauf antwortet; im Zeichen von Personalmangel nicht mehr garantiert. Der Geldgeber wird sich beleidigt fühlen und findet das würdelos. Den Bittsteller geht es genauso. Er unterbreitet ein Angebot, er nimmt sich Zeit. Eine kurze Antwort, dass die E-Mail gelesen wurde, verbessert den menschlichen Umgang. Etwas, was jeder schätzt.